Einatmen und Aufleben

Die neuen Komfortlüftungsanlagen bringen nicht nur frische Luft, sondern auch mehr Gesundheit, Wohlbehagen und Energieeffizienz in Ihre vier Wände.

Kontrollierte Wohnraumlüftungen – ein anderer Begriff für Komfortlüftungen – erleben in den letzten Jahren einen regelrechten Boom. Dafür verantwortlich ist nicht ausschließlich der Energiespargedanke. Es ist vor allem der hohe Komfort. Wer einmal erlebt hat, wie gut und erholsam man schlafen kann, wenn die ganze Nacht die Atemluft optimal ist, will nicht mehr darauf verzichten. Bei Tag gilt das gleiche für unbeschwertes Arbeiten und auch Feiern „in der frischen Luft“.

Alle Vorteile Auf einen Blick

  • Ständig frische Luft in allen Räumen
  • Ständige Abfuhr verbrauchter Luft
  • Hohe Wärmerückgewinnung
  • Stark reduzierte Heizkosten
  • Flüsterleiser Betrieb
  • Kein Staub und Lärm von außen
  • Gute Atemluft ohne Zugerscheinungen
  • Schützt Allergiker (Pollenfilter)
  • Gesunder Schlaf
  • Geringer Stromverbrauch
  • Hoher Bedienkomfort
  • Automatische Entfeuchtung von Bad und Küche
  • Verhindert Schimmelbildung
  • Dauerhaft gesunde Bausubstanz
  • Keine unangenehmen Hausgerüche

Wie funktioniert die Komfortlüftung?

Aus Küche, Bad, WC und sonstigen Räumen wird die warme und „verbrauchte“ Luft abgesaugt und über Rohre zum Lüftungsgerät geleitet. Die Wärme wird dort über einen Wärmetauscher an die frische Außenluft abgegeben. Die Zuluft wird dabei so stark erwärmt, dass es keiner Nachheizung bedarf und die Luft somit zugfrei und unhörbar den Wohn- und Schlafräumen zugeführt wird. Die verbrauchte, schadstoffbelastete Luft verlässt das Haus mit geringsten Wärmeverlusten. Idealerweise wird frische Luft durch einen Feinstaub- oder Pollenfilter bereits über einen Erdreich-Wärmetauscher zum Lüftungsgerät angesaugt.

Keine Sanierung ohne Komfortlüftung

Wird ein Gebäude energetisch saniert, also gegen Wärmeverluste nahezu luftdicht gedämmt, kann die verbrauchte und feuchte Luft nur bei geöffnetem Fenster entweichen. Allerdings produziert ein Vier-Personen-Haushalt durch Kochen, Duschen und Atmen täglich etwa 15 Liter Wasserdampf. Wird der Wohnraum nicht ausreichend gelüftet, steigen daher Luftfeuchte und somit auch Schimmelgefahr schnell an. Um dies zu verhindern, müssten Tag und Nacht die Fenster alle zwei Stunden für zehn Minuten geöffnet werden. In der Praxis ist dies nicht realisierbar. Um Schimmelbildung aktiv zu vermeiden, ist eine kontrollierte Wohnraumlüftung daher unabdingbar.

Einfache Bedienung

Ist die Lüftungsanlage einmal in Betrieb genommen, arbeitet sie ohne jeden Betreuungsaufwand. Einzig wenn es einmal „hoch hergeht“, etwa bei Partys oder sonstigen Gründen für erhöhten Frischluftbedarf, kann die Lüftung ganz einfach per Knopfdruck auf höhere Leistung geschaltet werden. Die Filter schließlich sollten jährlich ersetzt werden: verschmutzte Filter einfach herausziehen und neue Filter einschieben. Fertig.